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Betway: Freiwetten für jedes Tor zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig

Nachdem das Pokal-Duell zwischen beiden Teams am Mittwoch bereits für beste Unterhaltung über 120 Minuten plus Elfmeterschießen gesorgt hat, ist die Vorfreude bei unzähligen Fußballfans in Deutschland und auch über die Landesgrenzen hinaus auf das schnelle Wiedersehen zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig riesig.

Am Samstag um 18.30 Uhr erwartet der FC Bayern Leipzig zum Duell Meister gegen Vize-Meister und will natürlich auch am zehnten Bundesliga-Spieltag das bessere Ende für sich haben. Sicher zu den Gewinnern zählen werden nach dem Spiel die Buchmacher, die sich auf hohe Umsätze freuen. Einige Wettanbieter haben eigens für die Partie in München sogar eine spezielle Aktion im Programm. So etwa im Betway Test, wo man sich als Kunde und bestimmten Voraussetzungen für jedes Tor eine Freiwette im Wert von fünf Euro sichern kann. Wie genau das funktioniert, erklären wir nachfolgend.

Bis zu fünf Freebets möglich

Jeder Kunde von Betway mit gültigem Wettkonto und einem Wettguthaben von mindestens 20 Euro kann an dieser Aktion teilnehmen.

Dafür genügt es, vor Spielbeginn eine klassische 1X2-Einzelwette entweder auf einen Heimsieg des FC Bayern oder eine Auswärtserfolg von RB Leipzig abzugeben. Wichtig ist ansonsten nur noch, dass der Mindesteinsatz 20 Euro beträgt. Niedrigere Einsätze sind zwar grundsätzlich natürlich möglich, werden im Rahmen dieser Aktion aber nicht berücksichtigt.

Hat man eine qualifizierende Wette abgegeben, kann man sich zurücklehnen und darauf hoffen, dass der Tipp aufgeht. Doch auch dann, wenn sich früh abzeichnen sollte, dass die als Sieger getippte Mannschaft wohl als Verlierer vom Platz gehen wird, kann man bis zur letzten Sekunde mitfiebern. Denn unabhängig davon, ob die qualifizierende Wette richtig ist oder nicht, schreibt Betway für jedes Tor der als Sieger getippten Mannschaft eine Freebet im Wert von fünf Euro gut.

Tippt man auf Leipzig, aber die Roten Bullen verlieren mit 2:3, ist zwar der Einsatz weg, doch man kann sich darüber zumindest ein wenig mit zwei Freebets im Wert von je fünf Euro hinwegtrösten. Perfekt wäre natürlich, wenn die Wette aufgeht und gleichzeitig von der Siegermannschaft möglichst viele Tore erzielt werden – allerdings beschränkt Betway die Anzahl an Freebets auf fünf, also auf einen Gesamtwert von 25 Euro.

Freebets werden zeitnah gutgeschrieben

Nach Spielende kann es bis zu 24 Stunden dauern bis die Freiwetten gutgeschrieben werden, sofern ein entsprechender Anspruch besteht.

Jede Freiwette besitzt eine beschränkte Gültigkeit von sieben Tagen und muss innerhalb dieses Zeitraum genutzt werden, um einen Verfall zu verhindern. Wie meist bei Aktionen mit Freebets wird bei einer erfolgreichen Wette nur der erzielte Reingewinn, nicht aber der Einsatz, also der Wert der Freiwette ausbezahlt.

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Obergrenze von Bargeldzahlungen: 5 Gründe die dagegen sprech

Bundesfinanzminster Schäuble hat mit seinem Plan, möglichst noch dieses Jahr eine 5000 Euro-Obergrenze von Bargeldzahlungen einzuführen, eine kontroverse Diskussion ausgelöst.

Zusätzlich wird die Debatte durch EZB-Andeutungen befeuert, den 500 Euro-Schein abschaffen zu wollen. Obwohl gute Gründe für die Obergrenze genannt werden, gibt es auch fundierte Gegenargumente. Obergrenze von Bargeldzahlungen – nicht nur Idee des Finanzministers

Mit seinem Vorstoß steht der Finanzminister jedenfalls keineswegs alleine, er kann sich einer breiten Zustimmung innerhalb der Regierungsparteien erfreuen. Und auch im europäischen Rahmen wäre Deutschland Mitglied in einer “Koalition der Willigen”. Ein Dutzend EU-Staaten – darunter Frankreich, Italien und Spanien – kennen bereits eine Obergrenze von Bargeldzahlungen.

Bei den Deutschen steht Bargeld dagegen nach wie vor hoch im Kurs. Fast 80 Prozent der Zahlungstransaktionen hierzulande werden immer noch bar abgewickelt, auch wenn größere Barbeträge eher die Ausnahme als die Regel sind.
Wolfgang Schäuble begründet seinen Vorstoß mit Argumenten, gegen die niemand etwas haben kann. Geldwäsche und Schwarzarbeit sollen bekämpft, Terrorismus-Finanzierung erschwert, Drogengeschäfte und andere kriminelle Transaktionen verhindert werden. Doch sind diese Gründe wirklich stichhaltig? Namhafte Kritiker haben gewichtige Einwände gegen eine Obergrenze von Bargeldzahlungen. Nachfolgend finden Sie ein Überblick.

1. Die vorgeblichen Ziele – Erschwerung von Geldwäsche und Kriminalität – werden nicht erreicht
Ob die Obergrenze wirklich gegen Terrorismus und Kriminalität helfen würde, daran gibt es erhebliche Zweifel. Die Vorstellung, dass für die genannten “Zielgruppen” keine geeigneten Alternativen zum Bargeldtransfer existieren, ist jedenfalls illusionär. Virtuelles Geld – Stichwort Bitcoin  und Krypto Trading – bildet keineswegs die einzige Möglichkeit, “Underground banking” und schwer nachvollziehbare Formen von unbaren Transaktionen bieten ebenfalls Auswege. Und schließlich bleibt weiterhin die Option des – dann illegalen – Bargeldtransfers.

2. Es gibt gewichtige verfassungsrechtliche Bedenken
Die Einführung einer Obergenze von Bargeldzahlungen würde einen wesentlichen Eingriff in Freiheitsrechte der Bürger – insbesondere die Vertragsfreiheit und die Privatautonomie – darstellen. Dass eine solche Beschränkung unter Gemeinwohl-Gesichtspunkten notwendig ist, dafür fehlt bislang ein ausreichender Nachweis. Das meint zumindest der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichtes Hans-Jürgen Papier.

3. Die Obergrenze ist ein Einstieg und ein weiterer Schritt zum “gläsernen” Bürger.

Der Finanzminister versucht zu beschwichtigen. An eine Bargeldabschaffung sei grundsätzlich nicht gedacht. Doch es muss nicht dauerhaft bei der 5000 Euro-Obergrenze bleiben. Die Einführung könnte ein Einstieg in den Ausstieg aus dem Bargeld sein. Damit würde künftig de facto jeder Kauf und jede Zahlungstransaktion von Bürgern nachvollziehbar und kontrollierbar werden. Eine solche “totale” Möglichkeit der Überwachung kann sich eigentlich niemand in einer freien Gesellschaft wünschen.

4. Für Geldbesitzer wird es schwerer, sich gegen Negativzinsen zu wehren
Bargeldhaltung ist bis dato eine der letzten Möglichkeiten, sich gegen negative Zinsen auf Erspartes wirksam zu wehren. Das Geld im “Sparstrumpf” bringt zwar keine Zinserträge, doch sind auch keine Abzüge möglich. Daher ist das Bargeld Geldpolitikern, in einer Zeit in der die EZB mit Negativzinsen und billigem Geld agiert, ein Dorn im Auge, weil es ihre Maßnahmen konterkariert. Eine Obergrenze würde das Sparen ohne Zinsverlust tendenziell erschweren. Das ist sicher nicht im Sinne der Sparer.

5. Erfahrungen in anderen Ländern sprechen nicht für eine Obergrenze
Zusätzlich hat die Maßnahme, in den europäischen Ländern, in den es bereits eine Obergrenze von Bargeldzahlungen gibt, bisher augenscheinlich nicht die erhofften Effekte gehabt. Weder ließen sich Terroristen bei ihren Anschlägen aufhalten, noch ist weniger Geldwäsche, Schwarzarbeit oder sonstige Kriminalität festzustellen als im “Bargeldland” Deutschland. Die Obergrenze ist daher bisher den praktischen Nachweis ihrer Wirkung schuldig geblieben.